Ebene 2 / Kurztext: »Philosophie bis zum Mittelalter«
Die Geburtsstunde der europäischen Philosophie liegt bei THALES von Milet, der im 6. Jahrhundert vor Christi in Griechenland lebte. Der Beginn der europäischen Philosophie bezeichnete die aufkommende Trennung zwischen Religion und Wissenschaft.
    Auch die Verflachung und Vereinfachung der griechischen Ideen zur Zeit des Römischen Reiches und der Vermischung mit dem Gedankengut der ganzen damals bekannten Welt hob diese Trennung nicht auf.
    Die härteste Prüfung für das wissenschaftliche Denken brachte das Christentum, das über 1.000 Jahre lang die Religion zum Vater des Gedankens machte. Doch die Ideen der Antike überdauerten auch diese Zeit, da einige mittelalterliche Philosophen das unterschiedliche Gedankengut zu verbinden suchten.
    Am Ende des Mittelalters, in der Renaissance, entstand eine mehr oder weniger eigenständige Naturwissenschaft neben der Religion. Mit ihr nahmen einige Denker Abstand von der Erforschung der Welt und erhoben die Philosophie - als reines Denken - in der Mitte zwischen Glaube und Forschung.

Da die Vorstellungen der alten Philosophen sehr unterschiedlich waren, können wir sie hier nicht in Tabellenform zusammenfassen.


Letzte Frage

Thema ausführlich

zurück zur Frage

Nächstes Thema